Erfolgreicher Besuch des Opernhaus

Der Förderverein lud die Oper Halle zum Hausbesuch ins Stadtbad ein … Florian Lutz und Dr. Veit Güssow plauschten mit den Gästen über die neuen Inszenierungen, Visionen und über ihren Blick auf die Stadt. Wir freuen uns, dass zahlreiche Stadtbad- und Opernfans, sowie Vertreter des Stadtrates und der Bäder Halle GmbH unsere Veranstaltung besuchten.

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“Hausbesuch”

Mit großem Bedauern hat sich der Vorstand des Fördervereins Zukunft Stadtbad Halle e.V. dafür entschieden, zunächst seine Aktivitäten am Tag des offenen Denkmals aufgrund aktueller unlösbarer Differenzen mit der Bäder GmbH ruhen zu lassen.
Die Veranstaltung „Hausbesuch“ mit der Oper Halle findet wie geplant 11.00 im Stadtbad statt. Wir freuen uns auf Sie!

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Erstmals keine Führungen am Tag des offenen Denkmals

Im 100. Jubiläumsjahr des Stadtbades werden dieses Jahr erstmals KEINE FÜHRUNGEN am TAG DES OFFENEN DENKMALS (11.9.2016) stattfinden können.

Dennoch ist der Förderverein Zukunft Stadtbad Halle e.V. für die Stadtbadfans an diesem Tag vor Ort … mit einer besonderen Überraschung: Das Stadtbad ist an diesem Tag Gastgeber beim “Hausbesuch” der neuen Geschäftsführung des Opernhauses Halle.

Der neue Intendant der Oper Florian Lutz und sein Leitungsteam, bestehend aus Dr. Veit Güssow und Michael v. zur Mühlen, freuen sich nicht nur darauf ihr Publikum in der Oper Halle zu begrüßen, sondern an diesem Tag auch im Stadtbad und mit den Gästen über neue Stücke, Inszenierungen, Zukunftsvisionen und den Arbeitsalltag zu plaudern.
Erhalten Sie an diesem besonderen Ort einen ganz privaten Blick hinter die Kulissen und einen persönlichen Vorgeschmack auf die aktuelle Spielzeit!
Die Oper Halle und der Förderverein Zukunft Stadtbad Halle e.V freuen sich auf Ihren Besuch am Sonntag, 11.9. // 11.00 im Stadtbad.

Der Hausbesuch wird gerahmt von der Ausstellung “Historische Volks- und Stadtbäder in Deutschland und Frankreich” in der andere wundervoll sanierte Stadtbäder, die als Vorbilder gelten können, präsentiert werden. Die Ausstellung gibt eine Vorstellung davon, wie diese bedeutenden Identifikationsorte einer Stadtgesellschaft erfolgreich modernisiert und betrieben werden können.

Zum Programm am Tag des offenen Denkmals

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LAUFEN – SPENDEN – SCHWIMMEN

Ein Triathlon der besonderen Art

Der Mitteldeutsche Marathon Leipzig–Halle zählt jedes Jahr zu den sportlichen Highlights in unserer Region. In diesem Jahr wird am 9.10. um die Wette und mit viel Freude gerannt.
Neben dem Marathon, dem Halbmarathon und anderen Lauf-Disziplinen wird es erstmals einen Schnupperlauf über 1 km Länge geben. Anlässlich seines 100. Geburtstage wird dieser Lauf zugunsten der Sanierung des Stadtbades Halle stattfinden.

Plakat Aufruf Schnupperlauf

Die Teilnahme am Schnupperlauf (Start 10.30 Uhr) ist für jeden Läufer kostenlos. Für jeden, der durch das Ziel läuft, wird vom Sporthaus Cierpinski 1 € für die Sanierung des Bades gespendet. Wir lernen Schwimmen konnte als weiterer Spender gewonnen werden und spendet für 300 Läufer!! Ein großer Dank an die beiden Spender.

Eine großartige Idee, die von den Organisatoren des run e.V. an den Förderverein Zukunft Stadtbad herangetragen wurde.

Möchtet Ihr für das Stadtbad laufen, dann meldet Euch bei uns oder holt Euch Eure Startkarte im Stadtbad ab.

Schüler und Kinder, die ihre Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte mitbringen, können für ihre Grundschule oder Kita an der Team-Sonderwertung teilnehmen und attraktive Gutscheine gewinnen.

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Neues Wahrzeichen für Halle

Heute (1. Juli 2016) fiel das Gerüst der sanierten Turmhaube des Stadtbadturms. Es ist sicher nicht übertrieben, wenn man sagt: Die Stadt Halle hat ein neues Wahrzeichen. Es folgen nun die Putze des Turmschaftes und der restlichen Außenfassaden. Wenn man dann in den nächsten Schritten u.a. die Badtechnik saniert und modernisiert, wird unsere Stadt nicht nur ein schönes Denkmal mehr haben, sondern auch eine zentrale Stätte für den Gesundheits- und Schulsport und im Bereich der noch wachsenden Gesundheits- und Wellnesbranche.

Ein Pressetermin in 44 m über Halle fand am 30.6.2016 statt. Die Firma Dachbau Nord hat in 900 Stunden die kupferne Turmhaube instand gesetzt und nach historischen Vorlagen rekonstruiert. Man sah den strahlenden Gesichtern des Geschäftsführers Herrn Thiemann und seinen Mitarbeitern an, dass sie wohl am schönsten Ort Halles ihre Arbeit zu voller Zufriedenheit fertig gestellt haben. Ein Leuchtturm der über den Dächern der Stadt strahlt – wie im Jahr 1916. Unser Architekt Wilhelm Jost hatte die Haube des Stadtbadturms so gestaltet, dass sie sich in die historisch gewachsene Stadtsilhouette einpasst und Vorbilder der Hausmannstürme und des Turmes des Alten Rathauses aufgreift.
Sehr spannend, sehr luftig, sehr wackelig, sehr hoch, sehr schön.

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Spendenscheck von Kathi

Zum Hoffest der KATHI Rainer Thiele GmbH erhielt der Förderverein für das Stadtbad eine Spende in Höhe von 1000 €.
Auch der Lebenstraum e.V. und der MZ-Verein “Wir helfen” wurden mit einer Spende bedacht. Viel Erfolg auch diesen beiden Vereinen bei Ihrer wichtigen Arbeit.
Foto: Enrico Seppelt_ Du bist Halle

 

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Stadtbadfilm sucht nach finanziellen Unterstützern

Kennt ihr schon den neuen Film der Stadtwerke Halle zum historischen Stadtbad Halle mit vielen lieben Stadtbadschwimmern? Ein Dank geht an dieser Stelle an die Statisten.
Ihr findet den Film zum ansehen hier

Möchtet ihr für das Stadtbad spenden, dann schaut hier zu unserem Spendenkonto.
Für Rückfragen stehen wir gern auch über das Kontaktformular zur Verfügung.

 

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Kunst-Waage zurück im Stadtbad

Die historische Personenwaage kehrt nach ihrem Ausflug ins Stadtmuseum am 28. April 2016 zurück ins Foyer des Stadtbades und wird dort durch Helmut Ebert (Uhrenmacher und Restaurator), vor Ort wieder in Gang gesetzt.
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Die von vielen Badegästen liebgewonnene Waage aus den 30er Jahren verweist mit der im Original erhaltene Beschriftung „Prüfen Sie Ihre Gesundheit durch regelmäßiges Wiegen“ auf die Tradition des Stadtbades als Gesundheitsbad. Doch hier kann nicht nur die eigene Gesundheit überprüft, sondern gleichzeitig auch etwas für die Zukunft des Bades getan werden: Jede eingeworfene Münze wird für den Erhalt des Stadtbades gespendet.

Die Stadtbad-Waage ist die einzige Kunstwaage, denn mit jedem Wiegevorgang erhält man ein kleines Kunstwerk, das sich auf den Rückseiten der Karten befindet. Die Wiegekarten werden in der Werkstatt des “Book Art Center Halle” durch die Buchkünstlerin Annegret Frauenlob hergestellt. Momentan befinden sich fünf verschiedene Kunstwerke von Annegret Frauenlob, Sebastian Ristow, Robert Deutsch, Stefanie Leinhos, Ulrike Crodel in der Waage.

Die Motive wechseln halbjährlich und sind inzwischen echte Sammelobjekte. Da wundert es nicht, dass die Waage zuletzt als Ausstellungsobjekt im Stadtmuseum Halle in der Ausstellung “Unfassbare Sammellust” zu sehen war.

Dank Spenden hatte der Förderverein Zukunft Stadtbad Halle e. V. die lange Jahre defekte Waage reparieren lassen. Sie ist – als eine der wenigen noch funktionstüchtigen Personenwaagen im öffentlichen Raum – ein hallesches Kleinod. Genauso wie das Stadtbad selbst.

 

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Die  erfolgreiche Ausstellung “Historische Stadtbäder in Deutschland und Frankreich – Wegbereiter einer europäischen Sozialpolitik” eröffnet im historischen Stadt-Bad Gotha.

14. April 2016 – 15. Juli 2016 || 10.00 ||  Stadt-Bad Gotha

Historische Volks- und Stadtbäder sind nicht nur Kulturdenkmale von europäischem Wert, sondern oft auch aktive Sportstätten – häufig mit erheblichem Sanierungsstau. Nur wenige dieser Bäder sind komplett saniert und vollständig in Nutzung.

Das Ziel der Ausstellung ist es eine Auswahl dieser bedeutsamen Einrichtungen in Deutschland und Frankreich vorzustellen und damit einen ersten Schritt in Richtung ihrer europäischen Vernetzung zu gehen.

Das Stad-Bad Gotha
Der aus Straßburg stammende Architekt schuf mit dem Stadt-Bad Gotha eine der gesamten Bevölkerung offen stehende Hygieneeinrichtung, die durch Mittel der Stadt sowie durch Privatspenden finanziert wurde, mit einer Schwimmhalle, Brause- und Schwitzbäder sowie Wannenbäder der I. und II. Klasse. Durch den funktional-symmetrischen Aufbau war auch hier die Trennung der Geschlechter möglich.
Der Außen- und Innenbau ist mit seinen vor allem historisierenden Stilformen der Reformarchitektur zuzuschreiben und zeigt sich durch die Renaissance- und Barockelemente als öffentlicher Repräsentationsbau.
Erst 2009 konnte der Stadtrat dem lang gehegten Wunsch der Bevölkerung nachkommen und beschloss die Revitalisierung. Der Entwurf für Sanierung und Neubau ist geprägt vom Respekt vor der denkmalgeschützten Substanz. Zahlreiche Schmuckstücke wurden erhalten und zieren als Decken, Geländer, Fenster oder Fliesen die historischen Bereiche des Sport- und Familienbades sowie die modernen Erweiterungsbauten.
Nach 4 Jahren Bauzeit konnte die Badbetreibung Gotha GmbH den Betrieb aufnehmen.

 

Weitere Ausstellungsorte waren:
Halle (Technisches Halloren- und Salinemuseum)
Strasbourg
Mannheim (Herschelbad)

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Ein Resümee 100 Jahre Stadtbad

Am 20.2.2016 feierte eines der großen historischen Stadtbäder Europas sein 100. Eröffnungsjubiläum – unser Stadtbad in Halle (Saale). Noch immer ist das hallesche Stadtbad eine aktive Sportstätte, ein Kulturdenkmal von europäischem Wert und ein wichtiger Identifikationsraum der Hallenser. Generationen haben hier in diesen 100 Jahren schwimmen gelernt.

2500 Hallenser feierten an dem Tag ihr Stadtbad. Der Förderverein konnte den Tag und die Vorbereitungen dazu unter einem großen Erfolg verbuchen. Durch den Verein wurden an dem Tag 26 Aktionen durchgeführt mit 31 Institutionen, die mit 222 Personen aus den Institutionen anwesend waren. Der Förderverein hat den Tag mit 11 Mitgliedern betreut. Den Mitgliedern des Vereins sei an dieser Stelle für ihr großes Ehrenamtliches Engagement gedankt.
Zahlreiche Wassersportvereine und Institutionen der Stadt haben die „Alte Dame“ gemeinsam mit den Hallensern, den Stadtwerken und dem Förderverein Zukunft Stadtbad Halle e.V. gebührend gefeiert. Ziel war es, das Stadtbad als Stätte des Wasser- und Gesundheitssports, des Wasserspaßes sowie der Erholung immer mehr in den Fokus der Stadtgesellschaft zu verankern. So gab es zahlreiche Mitmachveranstaltungen, Lesungen in der leider geschlossenen historischen Sauna, Yogakurse, Schnuppertauchen, therapeutische Wassergymnastik bis hin zum Training in Kanus und Polobooten. Der Böllberger Sportverein mit seinen Welt- und Europameistern unterstütze die Feier ebenso mit Aktionen, wie der Universitätssportverein, die Triathleten des SV Halle und verschiedene Gesundheitssportvereine u.a. der GRSV Elsteraue. Zudem wurden die Stadtbadbesucher durch die Wassergötter Poseidon und Amphitrite begrüßt – eine Aktion in Zusammenarbeit mit dem Puppentheater und dem Neuen Theater Halle.
Mehrere Höhepunkte setzten besondere Akzente, wie zum Beispiel das „Tauziehen mit den Ghostdragons“ mit dem 1. Halleschen Drachenbootverein, die Aufführung historischer Schwimmtechniken durch die Kinder der DRK Wasserwacht Halle und das Stadtratsschwimmen. Die fünf Fraktionen des halleschen Stadtrates wurden aufgerufen auf fünf Bahnen zwar gegeneinander aber gemeinsam für das Stadtbad anzutreten – es gab natürlich fünf Gewinner. Die Stadträte haben sich mit Inbrunst in die Fluten des Stadtbades geworfen, zum Teil verkleidet, zum Teil mit Schokoladenbestechungsversuchen. Die Jury hat sich davon nicht beeindrucken lassen und es gab als Dankeschön für das Engagement den Stadtbad-Jubiläumspokal in Gold für jedes Team.
Für große und kleine Wassersportfans war natürlich die Autogramm- und Fotostunde mit Paul Biedermann und Britta Steffen, als Mitglied des Fördervereins Zukunft Stadtbad Halle, eine einmalige Begegnung.


Das Stadtbad in ein Gesundheits- Sport- und Bewegungszentrum zu entwickeln ist nun das nächste große Ziel. Dafür bedarf es viel Engagement, Willen, Durchsetzungskraft und Mut der Entscheidungsträger – die Stadt Halle, die Stadtwerke Halle und die Bäder Halle GmbH. Der Förderverein steht dabei aktiv für dieses Ziel ein und bietet Unterstützung mit zahlreichen Aktivitäten und Spendenprojekten.

Hintergrund

Mitten in den Wirren des I. Weltkrieges wurde es eingeweiht. Der Krieg konnte die Fertigstellung des 1913 begonnenen Baus nur verzögern, aber die „Vollendung des herrlichen Baus konnte der Krieg nicht hindern“ – wie es in vielen anderen Städten der Fall war.

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