Ausstellung Historische Stadtbäder

Historische Volks- und Stadtbäder in Deutschland und Frankreich  // Wegbereiter einer europäischen Sozialpolitik – eine Ausstellung des Fördervereins Zukunft Stadtbad Halle (Saale) e.V. in Zusammenarbeit mit der Universität Strasbourg.

Eine Ausstellung geht auf Reisen.
Nach ihrer Premiere in Halle, geht die Ausstellung in die historischen Stadtbäder in Stasbourg, in das Herschelbad in Mannheim und und das Stadt-Bad Gotha.
Und vielleicht auch in Ihr Bad?

Melden Sie sich bei
Kathleen Hirschnitz // Förderverein Zukunft Stadtbad Halle (Saale) e.V.
Kathleen.Hirschnitz@zukunftstadtbadhalle.de // Telefon: 0345-960 81 46

Ziel und Inhalt der Ausstellung

Historische Volks- und Stadtbäder sind nicht nur Kulturdenkmale von europäischem Wert, sondern oft auch aktive Sportstätten – häufig mit erheblichem Sanierungsstau. Nur wenige dieser Bäder sind komplett saniert und vollständig in Nutzung.

Das Ziel der Ausstellung ist es eine Auswahl dieser bedeutsamen Einrichtungen in Deutschland und Frankreich vorzustellen und damit einen ersten Schritt in Richtung ihrer europäischen Vernetzung zu gehen.

Die europaweite Errichtung von Stadt- und Volksbädern seit dem Ende des 19. Jahrhunderts knüpft an die antike Tradition öffentlicher Bäder. Aber sie sind vor allem in dieser Zeit eine sozialpolitische Reaktion gegenüber den Folgen der frühen Industrialisierung und der damit verbundenen Verschmutzung der Umwelt. Sie standen bewusst allen Bevölkerungsgruppen offen und setzten neue Standards in der Sozialpolitik, der Volkshygiene und Volksgesundheit.

Als repräsentative Stätten für eine fast kultische Verehrung von Körper, Geist, Natur und Gesundheit wurden sie in ihrer Vielfältigkeit so prägend für die europäische Kultur, dass sie noch aus heutiger Sicht als Vorboten der modernen Wellnesskultur gewürdigt werden können.

In diesem Kontext präsentiert die Ausstellung einige historische Stadt- und Volksbäder in Deutschland und Frankreich. Sie informiert über Probleme ihrer Erhaltung und Betreibung und stellt zugleich moderne Nutzungs- und Sanierungsaspekte dieser bedeutsamen Kulturdenkmale vor.

Protagonisten der Ausstellung sind die historischen Bäder in Halle (Saale) und Strasbourg. Zudem werden u.a. die Volks- und Stadtbäder in Zwickau, München, Nordhausen, Darmstadt und Mulhouse thematisiert.

Die Protagonisten

Das Stadtbad in Halle (1916) ist eines der bedeutendsten Baudenkmäler der Stadt und bis heute eine wichtige Sportstätte nicht nur für die Hallenser. Dennoch hat sich über die Jahre ein Investitionsstau gebildet – bereits mehrmals drohte die Schließung. Nach den notwendigsten Arbeiten an der 2012 geschlossenen Frauenhalle konnte diese im Oktober 2014 wieder eröffnet werden. Um die Zukunft des Bades dauerhaft zu sichern, bedarf es in den nächsten Jahren aber noch erheblichen Engagements.

Das Stadtbad in Strasbourg (1908) ist, abgesehen von kleinen Änderungen, vollständig im Originalzustand erhalten. Daher ergibt sich ein beträchtlicher Renovierungsbedarf, welchen die Stadtverwaltung durch eine teilweise Privatisierung zu beheben hofft. Dafür wurde die Eigentümerschaft eine der Stadt gehörenden aber nach privatwirtschaftlichen Regeln funktionierenden Firma übertragen. Die Nutzer des Bades haben im April 2014 eine Petition gegen deren Umbaupläne gestartet.

Bisherige Ausstellungsorte

Halle
Technisches Halloren und Salinemuseum  // Mansfelder Str. 52 // 06108 Halle (Saale)
Eröffnung: 10. Juli 2015 // 19:00 Uhr
Ausstellungszeitraum: 11. Juli bis 10. Oktober 2015
Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr

Strasbourg
Bains municipaux
Eröffnung: 16.10.2015
Ausstellungszeitraum: 17.10.2015 bis 01.12.2015

Mannheim
Herschelbad
Eröffnung: 15.01.2016
Ausstellungszeitraum: 16.01.2016 bis 11.03.2016

Pressekontakt
Kathleen Hirschnitz // Förderverein Zukunft Stadtbad Halle (Saale) e.V.
mail@zukunftstadtbadhalle.de // Telefon: 0345-960 81 46

Gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt.
Mit freundlicher Unterstützung des Technischen Halloren- und Salinemuseums, der Deutsch-Französischen Gesellschaft Halle e.V., des Stadtarchivs Halle, der Université de Strasbourg und der Bürgerinitiative Bourse-Austerlitz-Krutenau.

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