QUO VADIS STADTBAD? Wie weiter mit dem Stadtbad?

Halle 6.12.2019 || Heute vor 7 Jahren wurde die Interessengemeinschaft Zukunft Stadtbad gegründet. Ihr folgte im demokratischen Beteiligungsprozess der Runde Tisch im Jahr 2013, woraus der Förderverein Zukunft Stadtbad Halle e.V., der die Interessen der Bevölkerung vertritt, entstanden ist. 
Den damals entstandenen und heute noch gültigen Leitlinien für die Entwicklung und Sanierung des Stadtbades liegen kooperative Planungen zugrunde. Da es sich bei dem Stadtbad um eine Einrichtung handelt, die von einer sehr breiten städtischen Öffentlichkeit genutzt wird, war es folgerichtig, die Stadtgesellschaft aktiv in den Problemlösungsprozess einzubeziehen. 
Diese Vorgehensweise ermöglichte nicht nur eine umfassendere Problemanalyse, sondern brachte auch neue Aspekte und Lösungen ins Blickfeld. 

Seither ist es Ziel den gesamten Gebäudekomplex zu einem multifunktional nutzbaren Bewegungs– und Gesundheitszentrum zu entwickeln. Das Stadtbad unterscheidet sich damit explizit von anderen Bädern der Stadt und kann wirtschaftlich tragfähig betrieben werden. 

Innerhalb eines Bäderatlas der Stadt Halle, einer Imagebroschüre, können die unterschiedlichen Angebote der Bäder unserer Stadt hervorgehoben, von einander abgegrenzt und so auch mitteldeutschlandweit beworben werden.

Ideen zu Nutzungsmöglichkeiten finden Sie hier (Ergebnisse des Runden Tisches)
Aktuelle Weiternentwicklungen mit Visualisierungen (noch Baustellenseite)

Ein Erlebnis für alle Sinne – Ein Konzert im Stadtbad

Das Konzert am 7.12.2019 wird ein atmosphärisches Highlight. Der Abend beginnt mit Iku Sakan (Japan), dessen resonierenden Klänge perkussiv durch den Raum zirkulieren. Das zweite Konzert kommt von Asako Fujimoto, einer Klangkünstlerin aus Osaka, die in ihren Projekten Motive aus Technik, Physik und Natur aufgreift. Die Performances werden zudem überbrückt von dem DJ Tim Rosenbaum, Mitglied der Formation „WUEST“. Um eine ganzheitlichen Erfahrung für alle Sinne zu ermöglichen, wird auch das Schwimmbecken geöffnet sein. Bringen Sie Badesachen und Badelatschen mit.
Der Abend klingt im nahe gelegenen Pierre Grasse aus. Neelie. spielt ein Dj-Set. Sie veranstaltet seit Kurzem in Halle mit der Reihe „oh mochi“ auch selbst Parties. Dazu gibt es weitere Musik von Iku Sakan und Philipp Matalla.
Beginn: 20:00
Karten im VVK: 7 € (ab dem 25.11.2019 im Stadtbad und im Pierre Grasse zu den jeweiligen Öffnungszeiten.)
Karten an der Abendkasse: 9 €

Im März diesen Jahres hat der Förderverein ein neues Format ausprobiert: Mit Erfolg. Zu dem Konzert der halleschen Band Viertelpoet, erschienen 250 Gäste. Nicht nur das Stadtbad an sich, sondern auch die Frauenhalle bietet nicht nur ein einmaliges Ambiente, sondern bringt auch einige Herausforderungen mit sich: vor allem die Akustik in der Frauenhalle. „Das kommende Konzert mit der Gruppe WUEST wird ein Erlebnis für alle Sinne: nicht nur für Aug´ und Ohr.“

Mit den zahlreichen Kooperationen ziehen wir die Aufmerksamkeit immer wieder auf das Stadtbad und erreichen damit ganz unterschiedliche Menschen, die hier vielleicht noch nie schwimmen waren, die dann zu neuen Stadtbadfans werden“ berichtet Kathleen Hirschnitz, Vorsitzende des Fördervereins.

Großer Erfolg für das Stadtbad und den Förderverein

Mit einem Anruf aus dem Büro von Dr. Karamba Diaby bei unserer Vorsitzenden, Kathleen Hirschnitz, fing Anfang April alles an … ein Treffen mit Bettina Hagedorn folgte und dann nahm alles seinen Lauf … dass Alles so klappt, davon war nur zu träumen und viele Menschen im Hintergrund haben geholfen …

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute die Finanzierung einer Gesamtsanierung des Stadtbades in Halle mit ca. 13,4 Mio € bewilligt.
Auf Einladung des Fördervereins hat es in den letzten Wochen und Monaten Gespräche und Begehungen im Stadtbad gegeben, bei denen bereits im April und im August 2019 der hallesche SPD Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby und die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium der Finanzen, Bettina Hagedorn, sowie der Sprecher der SPD Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss Johannes Kahrs vor Ort waren.
Wichtige politische Unterstützer auf diesem Weg waren zudem der Staatssekretär des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Gunnar Schellenberger, und der hallesche CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph Bernstiel sowie Dr. Katja Pähle, SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag von Sachsen-Anhalt und Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle.
Ab dem Jahr 2020 werden über den Bund 50 % des Gesamtbedarfs zur Sanierung bis 2024 zur Verfügung stellt.

Die Vorsitzende des Fördervereins, Kathleen Hirschnitz, und Dr. Sven Thomas empfängen Bettina Hagedorn und Dr. Karamba Diaby im Stadtbad Halle.
Die Vorsitzende des Fördervereins, Kathleen Hirschnitz, und Dr. Sven Thomas empfängen Bettina Hagedorn und Dr. Karamba Diaby im Stadtbad Halle.

Seit 7 Jahren arbeitet der Förderverein Zukunft Stadtbad Halle e.V. ehrenamtlich für den Erhalt und die Sanierung dieses historischen Stadtbades in Halle: nicht nur mit finanzieller Unterstützung und vielfältigen werbewirksamen Aktivitäten, sondern vor allem mit seinem Netzwerk zu politischen Entscheidungsträgern. „Das es nun gelungen ist, mit Hilfe des Bundes, der Bäder Halle GmbH, den Stadtwerken Halle GmbH und der Stadt Halle, einen Großteil der finanziellen Mittel zur Verfügung zustellen, ist bei vielen kleinen Teilerfolgen, die die Bäder Halle GmbH feiern kann, doch unser größter Erfolg, der immer als Hoffnung in der gesamten Arbeit des Fördervereins mit schwang. Der Bäder GmbH, den Stadtwerken und der Stadt und den vielen Personen auch in der kommunalen Politik, die in den letzten Jahren so beharrlich am Erhalt des Bades mitgewirkt haben, kann nicht genug gedankt werden.“ Kathleen Hirschnitz, Vorsitzende des Fördervereins Zukunft Stadtbad Halle e.V. betont weiterhin, dass der nächste wichtige Schritt ist, die Ko-finanzierung zu sichern. „Mit der Bewilligung des Bundes haben wir nun eine einmalige Chance, die es zu nutzen gilt. Denn noch nie waren wir der Gesamtsanierung so nahe.“


Die Wasserwacht feiert ihr 50. Jubiläum im Stadtbad

Das Rettungsschwimmen in Halle hat eine lange Tradition. Die ersten Bademeister in Deutschland waren allesamt Halloren. Sie wurden als „Badehalloren“ bekannt und begründeten auch das Wasserspringen. Das erste deutsche Schwimmlehrbuch, das „Kleine Lehrbuch der Schwimmkunst“ aus dem Jahr 1798, stammt von Johann Christoph Friedrich GutsMuths. Seit dieser Zeit zieht sich eine ungebrochene Traditionslinie bis zum DRK Wasserrettungsdienst Halle (Saale). 
 
Am Samstag wurde das Jubiläum standesgemäß im historischen Stadtbad gefeiert. Neben viel Prominenz war auch Paul Biedermann mit dabei, der unter anderem eine Vorführung historischer Schwimmtechniken, von Cäsar bis zum Waffenschwimmen der Samurai, und die Band „Blue Bossa“ aus Halle bewunderte. 
 
Sven Thomas, der Vorsitzende der Wasserrettung Halle, zeigte sich entsprechend zufrieden: „Die Wasserwacht in Halle hat ‚einen Lauf‘. Nie hatten wir mehr Mitglieder. Die Mannschaften sind in diesem Jahr wieder Bundes- und Landesmeister im Rettungsschwimmen geworden und im Mai nächsten Jahres eröffnet das neue Ausbildungszentrum am Hufeisensee“.
 
 

DEN SCHÖNSTEN BLICK ÜBER EURE STADT GENIESSEN …

… am Tag des offenen Denkmals am 8. September 2019.
Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder die beliebten Führungen auf den Stadtbadturm durchzuführen. Die Führungen finden 10 Uhr, 12 Uhr, 13 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr statt.
Die Teilnahme kann ausschließlich nach Voranmeldung unter der Telefonnummer 0345 581 73 900 oder vor Ort im Stadtbad erfolgen. Bitte melden Sie sich an. Treffpunkt ist der Stand des Fördervereins.

Der Förderverein und die Bäder Halle GmbH freuen sich auf Sie.

Andere tolle Denkmale in der Stadt findet Ihr hier Tag des offenen Denkmals und hier
https://maps.tag-des-offenen-denkmals.de/…

Blick über die Stadt vom Stadtbadturm 24.4.2019

Arbeitstreffen im Stadtbad

15.8.2019 || Heute wieder ein gelungener Arbeitstermin im #Lieblinsbad mit Johannes Kahrs, Dr. Karamba Diaby, der Bäder Halle GmbH (Stadtwerke Halle) und Paul Biedermann.
Für das leibliche Wohl sorgen die Stadtbadengeln.

 

akkordeon akut! Festival erneut im Stadtbad

Nach einem ersten Erfolg im Jahr 2017 gastiert das akkordeon akut Festival erneut im Stadtbad.

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Moby Dick und Käptn Ahab, die Parabel von Gesellschaft, Macht, Gut und Böse.
Inspiriert vom Alten Testament, den Werken Shakespeares und Erfahrungen des Walfangs schreibt Melville 1851 mehr als einen Abenteuerroman um den Kampf zwischen einem Mann und dem Weißen Wal.
In den 1950er Jahren von John Huston spektakulär verfilmt, werden einzelne Filmsequenzen aus Moby Dick live zu einer Videocollage gemischt und von Yegor Zabelov, dem derzeit innovativsten Akkordeonisten der weißrussischen Off-Musikszene, vertont.
Sein Spiel: eine Improvisation aus Avantgarde, Rock, Minimal Music und klassischen Klängen, die die ausgewählten Bildsequenzen des Filmes interpretieren und transportieren.

Welch ein Spielort würde sich für solch eine Performance besser eignen als das einzigartige Ambiente des historischen Stadtbades Halle: die Jagd zwischen Moby Dick und Käptn Ahab selbst aus dem Wasser heraus erleben? Packen Sie Ihre Badesachen ein!*

Yegor Zabelov: Akkordeon
Artemi Kalinin: Visual Jockey

VVK: 12,50€ / erm. 8€
AK: 15 € / erm. 10€

*Für diejenigen, die nicht oder nur zum Teil ins Wasser wollen: Natürlich stehen auch Stühle bereit. Bitte beachten Sie die erhöhte Luftfeuchtigkeit und –temperatur in der Schwimmhalle. Überzieher für Straßenschuhe sind vor Ort erhältlich

Postkarte Moby Dick Akkordeon Akut Festival 3.11.2019

Mal ein Dankeschön so zwischendurch …

… denn unser fleißiger Robbi robbt auch am Pfingstwochenende über den Beckenboden damit morgen alles wieder blitzt und blinkt … Danke an alle Spender
und liebe Grüße zu unseren lieben Stadtbadmitarbeitern, die heute auch für die Schwimmfreunde fleißig sind.

 

Beckenreinigungsgerät

#LiebeSpecial im Stadtbad mit der MediMeisterschaft

Geheimnissvolles passiert im Stadtbad. Da gab es einen Heidelberger Haifisch, einen Fahrradfahrer im Wasser, einen Verschwörungstheoretiker der geheime Baupläne ausspionierte, die Franzi van Alm-Sick war auch da und es gab ganz viel Pizza #liebespecial.
Das alles passierte in Vorbereitung der MediMeisterschaften. Das ist ein Festival, organisiert von und für Medizinstudenten, welches jedes Jahr für die Fakultäten aus ganz Deutschland und angrenzender Länder statt findet. Was alles mal als ein kleines Fussballtunier startete, hat sich mittlerweile zu einer Großveranstaltung entwickelt, an der dieses Jahr 27000 Studierende teilnehmen werden. Die Studenten messen sich dabei in sämtlichen Sportarten, wie Fußball, Basketball, Volleyball oder Spikeball, sowie musikalisch und kreativ im Erstellen eines Fanvideos. Passend zu dem Motto #HALLEnbad, hatten die Medimeisterschaften Halle dieses Jahr die Möglichkeit, ihr Musikvideo, sowie 2 weitere Teaser im #Stadtbad zu drehen. Wie unsere Videos abschneiden werden, erfahren wir in gut 2 Wochen auf den diesjährigen Medimeisterschaften.

Stellungnahme zum Antrag der SPD zu einem neuen Freibad

Diese Idee eines neuen Freibades im Süden der Stadt ist eine schöne Vision für die Zukunft. Mehr kann und darf es momenta nicht sein. Denn man sollte jede Kraft, Anstrengung und Geld bei der klammen Finanzhaushaltslage auf das richten, was seit Jahren noch nicht gut genug gelungen aber zwingend notwendig ist, um ersteinmal die Schwimmbadgrundversorgung dauerhaft in Halle abzusichern.
Die bestehenden Bäder bzw. die Bäder Halle GmbH sollte finanziell so ausgestattet werden, dass sie gut funktionieren und nicht ausfallen: Unabhängig davon bedarf es beim Stadtbad an hohen städtischen Eigenmitteln damit Fördermittelgelder bei der Sanierung zum Einsatz kommen können. Zudem sollte doch bitte der Bäderfinanzierungsvertrag zwischen der Stadt und der Bäder Halle GmbH so ausgestattet werden, dass ausreichend Fachpersonal eingestellt werden kann und dass die Angestellten ordentlich entlohnt werden können. Momentan existiert immer noch ein zweifaches Lohnsystem von alten und neuen Verträgen mit einem massiven Lohngefälle gibt. Wenn man diese Probleme von städtischer Seite behoben hat, kann realistisch auch über neue Bäder in der Stadt Halle nachgedacht werden.

Link zur Presseinformation der SPD