Kategorie-Archiv: Aktuelles

Weihnachtsgeschenk für das Stadtbad

Der Handlauf an den Treppen ins Foyer ist zu niedrig und zu kurz. Um den Besuchern einen sicheren Auf- und Abstieg zu gewähren, hat sich die Bäder Halle GmbH für einen neuen Handlauf entschieden. Dieser wurde von dem Architekturbüro Zaglmaier entworfen. Derzeit wird der neue Handlauf hergestellt, eine Prüfung durch das Denkmalamt steht bevor und dann kann der Handlauf montiert werden.
Der Förderverein finanziert den Handlauf mit finanzieller Untertstützung durch die Projektbau GbR und die Rohrbau Halle GmbH.

Neuer Vorstand gewählt

Am 22. November 2018 wählte die Mitgliederversammlung seinen neuen Vorstand.
Der vertretungsberechtigte Vorstand setzt sich nun aus den folgenenden Mitgliedern zusammen:
Vorsitzende: Kathleen Hirschnitz M.A.
Zweite Vorsitzende: Elke Scharnowski
Schatzmeisterin: RA Jana Zober-Kühne

Den erweiterten Vorstand bilden
Bärbel Sander
Dr. Sven Thomas

STADTBADARCHITEKT zum 144. Geburtstag: WILHELM JOST SOLL EIN EHRENGRAB ERHALTEN

Am 2. November jährt sich der 144. Geburtstag des Architekten Wilhelm Jost. 1874 in Darmstadt geboren, wurde er vom Oberbürgermeister Richard Robert Rive in die Saalestadt geholt, um die Stadt architektonisch in das 20. Jahrhundert zu führen. Seit 1912 war er hier 27 Jahre lang Stadtbaurat. Am 6. Juni 1944 verstarb Jost und wurde am 13. Juni auf dem Gertraudenfriedhof auf der von ihm reservierten Stelle, am Ausgangspunkt der Blickachse zur großen Feierhalle beigesetzt.

 

 

 

 

Der Förderverein Zukunft Stadtbad Halle stellt aus diesem Anlass, bei der Stadt Halle einen Antrag auf Anerkennung des Grabes von Wilhelm Jost als Ehrengrabstätte.
Im August 2018 beschloss unser Stadtrat die „Richtlinie zum Verfahren der Vergabe sowie Unterhaltung und Pflege von Ehrengrabstätten auf kommunalen Friedhöfen“. Demnach können nun Grabstätten verdienstvoller Hallenser bzw. in Halle bestatteter Personen in Ehrengrabstätten umgewandelt werden.
Das Stadtbad in Halle war eines der ersten Bauvorhaben, dem sich Jost nach seinem Amtsantritt im Jahr 1912 widmete. Es bildet noch heute einen wichtigen städtebaulichen Akzent und prägt mit seinem, die Dächer der Innenstadt überragenden Turm, die Silhouette der Saalestadt.

Es gehört zum Selbstverständnis des Fördervereins, mit diesem Antrag die Leistungen von Wilhelm Jost für die Stadt Halle zu würdigen.
Denn Wilhelm Jost darf zurecht als der Architekt des 20. Jahrhunderts in Halle mit dem umfangreichsten Werk bezeichnet werden. Er prägt das städtebauliche Bild von Halle bis heute in einem an Qualität und Bandbreite der Bauaufgaben kaum vergleichbaren Umfang. Mit seinen Bauten schuf Jost bemerkenswerte Räume: Innenräumen, wie im Stadtbad, gärtnerische Außenräume, wie beim Gertraudenfriedhof, städtebauliche Viertel und Plätze, wie den Lutherplatz. Sein Schaffen zeichnet sich durch seine sensible Einordnung in ihr jeweiliges architektonisches Umfeld sowie ihre hohe noch heute gültige alltagstaugliche Wertigkeit aus.

Abbildung: Wilhelm Jost mit seiner Familie,1925. Foto: Privatnachlass Wilhelm Jost.

 

 

Wiegen und Schwimmen im Stadtbad ab dem 13.8.2018

KUNST//WIEGEN IM HISTORISCHEN STADTBAD
Um mit George Foreman zu sprechen:  „Einmal war ich für zwei Wochen auf Diät. Alles was ich verloren habe, waren zwei Wochen.” Der Förderverein Zukunft Stadtbad e.V. rät deshalb zum Wiegen nach dem Schwimmen auf der historischen Personenwaage im Stadtbad. 
 

Das Stadtbad Halle besitzt eine Rarität, die es nirgendwo ein zweites Mal gibt. Auf der historischen Personenwaage kann man sich nicht nur wiegen, sondern man erhält bei jedem Wiegevorgang ein Kunstwerk. 

Für die Edition Nr. 6 konnten wir die Landeskunstpreisträgerin Franca Bartholomäi gewinnen. Zudem befinden sich in der aktuellen Auflage Werke von Sarah Deibele, Annegret Frauenlob, Barbara Dimanski sowie von dem Künstlerduo Matthias Behne und Friedrich Lux.
Der Förderverein Zukunft Stadtbad Halle (Saale) e.V. hatte die historische Personenwaage im Foyer des Stadtbades im Oktober 2014 in Betrieb genommen, was nur über Spenden finanziert werden konnte. Die Einnahmen aus den Wiegevorgängen fließen in Projekte zur Sanierung des Stadtbades.

Schwimmen und Wiegen ist ab dem 13.8.2018 zu folgenden Zeiten möglich.

Große Halle (Männerhalle)
Di., Do. 15.00 – 22.00
Sa., So., Feiertag 08.00 – 18.00

Kleine Halle (Frauenhalle)
Mo., Mi., Fr. 7.00 – 13.00
Di., Do. 07.00 – 15.00
Letzter Einlass 1 Stunde vor Schließung

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„Mehr als heiße Luft“ – Der Förderverein gibt Geld für die Instandsetzung der Föne im Stadtbad

Am 16.2.2018 begeht unser einzigartiges Stadtbad sein 102. Jubiläum!
Zahlreiche Hallenser engagieren sich für ihr Bad und haben dafür in den letzten Jahren Zeit und viel Geld gespendet. Bereits im Jahr 2017 stellte der Förderverein aus nicht zweckgebundenen Spenden weitere 10.001 € als Geschenk zum 101. Geburtstag als Gutschein für die Bäder Halle GmbH zur Verfügung.
Diese Mittel sind für die Instandsetzung der Föne in der Männerhalle vorgesehen, die latent vom Ausfall bedroht sind – nur ein kleines Detail, aber mit großer Wirkung, denn ohne funktionierende Föne kann kein Badebetrieb gewährleistet werden. Zudem können diese Mittel im Falle unvorhergesehener Reparaturen eingesetzt werden, um einen Badebetrieb möglichst ohne Einschränkungen oder Unterbrechungen zu gewährleisten.

Diese Mittel stehen noch immer zur Verfügung. Unter dem Motto „Förderverein Zukunft Stadtbad Halle – Mehr als heiße Luft“ freuen wir uns zum 102. Geburtstag – am 16. Februar 2018 – dieses Geschenk in Höhe von 10.001 € zu erneuern.

Weitere Sanierungsprojekte sind zudem geplant: die Sanierung der Säulen in der Frauenhalle. Derzeit prüft der Förderverein die denkmalgerechte Sanierung und Instandsetzung. Für dieses Projekt, das gemeinsam mit der Bäder Halle GmbH durchgeführt wird, sind Fördermittelanträge zu stellen. Spenden werden dafür und für die Sanierung des Bades im Allgemeinen stets sehr dankbar angenommen. Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar.

Fotos:
Scheckübergabe am 16.2.2017 an die Bäder Halle GmbH.
Scheck über 10.001 € für die Reparatur der Föne.
Föne in der Männerhalle des Stadtbades. Foto: Alexander Bentheim, 2014.

BRITTA STEFFEN ZUM EHRENMITGLIED ERNANNT

Und sie hat gesagt: „Ja, ich will“.
In der Mitgliederversammlung vom 12.10.2017 wurde die zweifache Olympiasiegerin Britta Steffen, die seit 2014 Mitglied im Förderverein ist, zum Ehrenmitglied ernannt. Steffen ist das erste Ehrenmitglied des Vereins. Die Olympiasiegerin, die eher in Sportschwimmhallen zu Hause war, verliebte sich in das Stadtbad, als sie zum erste Mal durch das Bad geführt wurde – das war am Vorabend der Eröffnung der Frauenhalle am 14.10.2014.
Seit dem stand sie für einige der Stadtbad-Projekte Pate. So nahm sie 2015 an der Podiumsdiskussion zum 99. Geburtstag des Stadtbades teil, gemeinsam mit Karin Harzer, die 1958 ihren ersten Weltrekord aufstellte.  Zudem war Steffen Schirmherrin des Kreativ-Workshops mit Jugendlichen zum Stadtbad-Turm und führte mit Nachwuchsschwimmsternchen Schwimmkurse in der Frauenhalle des Stadtbades durch. Folgerichtig haben die Stadtwerke Halle Britta Steffen auch als einen der Botschafter für die Spendenkampagne der Fenster in der Frauenhalle eingebunden.
Der Förderverein freut sich auf weitere spannende Projekte mit der Olympiasiegerin.

Foto: Britta Steffen und Kathleen Hirschnitz (Vorsitzende des Fördervereins) im Stadtbad. Mit freundlicher Genehmigung von @Uwe Köhn, 2014.

Moby Dick im Stadtbad Halle

Das akkordeon akut Festival im StadtbadHalle. Am 17. September war die Männerhalle in dramatisches Licht gehüllt und zwei Wale plantschten mit den Besuchern im Wasser.

Film Ausschnitt In den 1950er Jahren wurde der Roman „Moby Dick“ spektakulär verfilmt. Einzelne Filmsequenzen wurden auf einer großen Leinwand live zu einer Videocollage gemischt und von Yegor Zabelov, dem derzeit innovativsten Akkordeonisten der weißrussischen Off-Musikszene, vertont. Sein Spiel: eine Improvisation aus Avantgarde, Rock, Minimal Music und klassischen Klängen, die die ausgewählten Bildsequenzen des Filmes interpretieren und transportieren.

Das Festival läuft noch bis zum 24.9. – aber nicht im Stadtbad – das Programm findet ihr auf der Internetseite von Akkordeon Akut!

IN DER VORAUSWAHL DES DEUTSCHEN NACHBARSCHAFTSPREISES

Letzte Woche haben wir die Unterlagen eingereicht und schon heute stehen wir in der Vorauswahl des Deutschen Nachbarschaftspreises 2017.
Über 1.300 nachbarschaftliche Projekte haben sich in nur 7 Wochen beworben. 66 nominierten Projekte sind in die Vorauswahl gekommen, darunter der Förderverein Zukunft Stadtbad Halle e.V.
Wir danken der Stadt Halle für die Nominierung und der Jury der nebenan.de Stiftung und das damit entgegengebrachte Vertrauen in die Arbeit des Vereins – es spiegelt auch die Bedeutung des Stadtbades für die Hallenser wider, die es als aktive Sportstätte, historischen Kulturdenkmal und Ort der Begegnung hat.
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Der Preis
„Der Deutsche Nachbarschaftspreis würdigt erfolgreiche Beispiele, wie Nachbarn Brücken zwischen Kulturen und Generationen bauen und sich dabei miteinander und füreinander engagieren. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, sagt der Bundesminister des Innern und Schirmherr des Deutschen Nachbarschaftspreises, Dr. Thomas de Maizière.

Die nebenan.de Stiftung vergibt 2017 erstmals den Deutschen Nachbarschaftspreis, um lokalen Initiativen und Projekten eine Sichtbarkeit zu ermöglichen und ihren Beitrag für eine lebendige Nachbarschaft zu feiern. Der Preis zeichnet Engagement mit Vorbildcharakter aus und motiviert Nachbarn deutschlandweit, sich vor ihrer Haustür, in ihrer Straße und ihrem Viertel für ein gutes lokales Miteinander einzusetzen.“

Der Auswahlprozess
Eine unabhängige Expertenjury wird in den nächsten Tagen unter allen Nominierten 16 Landessieger küren, die am 13. September 2017 in Berlin ausgezeichnet werden und ein Preisgeld von 2.000 Euro für ihr jeweiliges Projekt erhalten. Alle Landessieger bekommen zudem die Chance auf die Auszeichnung zum Bundessieger.
Eine weitere Jury wird unter allen Landessiegern drei Bundessieger (1. Platz 15.000 Euro, 2. Platz 7.000 Euro und 3. Platz 5.000 Euro) bestimmen. Diese werden auf der Preisverleihung am 13. September 2017 bekannt gegeben. Der Deutsche Nachbarschaftspreis
ist mit insgesamt über 50.000 Euro dotiert, die nachbarschaftlichem Engagement direkt zugute kommen.“